Schulalltag

Methodik

Unsere Schule ist für Kinder nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung sondern Lebensraum. Schule und Hort bilden eine Einheit. Die Übergänge sind fließend, die Lehrer und Erzieher bilden ein Team.

Eine Vielzahl von äußeren Formen machen es im Schulalltag möglich, ein achtungsvolles Miteinander zu leben und zu üben: Andachten und Gesprächskreise unter Leitung der Schüler sind nur zwei Beispiele. Dabei lernen die Kinder Kommunikation und Demokratieverständnis. Auch Dienste für Ordnung und Pflege der Räume gehören dazu. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen.

Unsere Schüler zeichnen sich zusätzlich zum Lehrplanwissen durch Soziale Kompetenz, Leistungsbereitschaft, christliches Verständnis, Selbstvertrauen und Selbstverantwortung aus, gemäß unserem Leitbild:

Christlich leben, Sozial handeln, Begabungen entfalten

Pädagogik und Wissens­vermittlung

In unserem kulturgeschichtlichen Lebensraum sind wir bewusst und unbewusst geprägt von christlichen Wertvorstellungen. Diese Wertvorstellungen möchten wir wiederentdecken und sie für unsere Kinder lebendig werden lassen. Weil wir Vertrauen und Geborgenheit in Gott erleben, wollen wir eine Schule für unsere Kinder, in der sie dies spüren können. Das Evangelium von Jesus Christus soll den Kindern erschließbar gemacht werden. So werden Lebens- und Glaubenserfahrungen für die Kinder spürbar um sie auf der Suche nach ihrer eigenen Persönlichkeit und Lebensorientierung zu begleiten und zu stärken.

Die Apfelbaum-Schule und den Hort verstehen wir als Lern- und Lebensraum für unsere Kinder. Diese stehen im Mittelpunkt unseres gemeinsamen Wirkens. Die Schule und der Hort gleichen einem Garten, der wunderbar blüht und gedeiht. Alle sind eingeladen, sich an der bunten Vielfalt der Blumen, Sträucher, Wiesen und Beete und allem Weiteren zu erfreuen. So ein Garten bedarf der Pflege und Hege vieler Hände, damit wir uns noch alle lange daran erfreuen können. Das Blühen und Gedeihen und Ernten ist keine Selbstverständlichkeit. Alle Beteiligte, LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und Schulverein wollen dazu im gegenseitigen Vertrauen ihren Beitrag leisten. Die Eltern vertrauen der Schule und dem Hort, dem pädagogischen Team für die Zeit des Schulalltags ihre Kinder an und erkennen die Kompetenz und Zuständigkeit des Teams an. Das pädagogische Team erkennt die Eltern in ihrer Bedeutung als wichtigste Bezugspersonen und vorrangige Erzieher der Kinder an. Gemeinsam wollen alle zum Wohle der Kinder handeln. In dieser respekt- und vertrauensvollen Zusammenarbeit kann eine ganzheitliche Entwicklung und das Erreichen des Bildungsziels der Kinder im Einklang mit dem sächsischen Lehr- und Bildungsplan gelingen.

Pädagogik und Wissens­vermittlung

In Umsetzung des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen wird an der Apfelbaumschule als auch an ausgewählten Grundschulen in einer Pilotphase der Verzicht auf sonderpädagogische Diagnostik in den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung vor der Einschulung oder in der Klassenstufe 1 vorbereitet und erprobt. Damit soll Inklusion als ein Ziel der Schulentwicklung gestärkt werden.

Höhepunkte und Veranstal­tungen

Hier stellen wir einige wunderschöne Höhepunkte für Schüler, Lernbegleiter, Eltern, Verwandte und Bekannte, die unsere Schule zu einer Gemeinschaft verbinden, vor.

Drachenfest

Die neuen Schüler werden im Herbst neben dem Schulanfangsgottesdienst mit einem Drachenfest begrüßt und können beim Toben über die Felder erste Kontakte mit den älteren Jahrgängen knüpfen. Auch die Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde, Bekannte können bei diesem Event dabei sein, sich den Wind um die Nase wehen lassen und die bunte Vielfalt der Drachen am Herbsthimmel bestaunen. Auch ein Schulrundgang und/oder Gespräche mit den Pädagogen sind beim Drachenfest immer möglich.

St. Martin

St. Martin wird im November mit einen Theaterstück der Klassenstufen und einem Gottesdienst gefeiert. Auch dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Weihnachtsgottesdienst

Einen Höhepunkt und den Jahresabschluss bildet der Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel. Die Drittklässler erzählen die Weihnachtsgeschichte als Theaterstück. Alle musikalisch begabten Kindern, Moderatoren und Schauspielern wird eine besondere Bühne in der Schwetaer Kirche geboten. Auch hier sind alle Bekannten und Verwandten der Kinder herzlich eingeladen. Danach geht es für alle in die Weihnachtsferien.

Ostern & Himmelfahrt

Im Frühjahr ist neben Ostern auch Himmelfahrt ein Highlight. Himmelfahrt wird nicht in Schweta sondern mitten in der Natur auf dem Liebschützberg gefeiert. Der Ausblick über die weiten Frühlingsfelder, ein Picknick im Grünen, tolle Bastelideen, Musik unter freiem Himmel und auch für das leibliche Wohl wird durch Lernbegleiter, Eltern und Kinder der Apfelbaumschule gesorgt.

Erlernte Fähigkeiten

Im Schulalltag lernen unsere Kinder zusätzlich zum Lehrplanwissen was soziale Kompetenz, Leistungsbereitschaft, christliches Verständnis, Selbstvertrauen und Selbstverantwortung bedeuten. Immer nach unserem Leitbild: Christlich leben, sozial handeln und Begabungen entfalten.

Andachten, Gesprächskreise, Familiengruppen (Klassen übergreifend) unter der Leitung von Lernbegleitern und/oder Schülern sind nur einige Beispiele in unserem Schulalltag. Dabei lernen unsere Kinder die Grundformen der Kommunikation und Demokratie zu verstehen. Auch tägliche Ordnungsdienste, die Klassenräume fegen, das Schulgelände sauber halten gehören dazu. Die Kinder nehmen die Mahlzeiten gemeinsam ein und sind für das Decken und Abräumen der Tische verantwortlich.

Bei Konflikten helfen sich die Kinder gegenseitig, vermitteln untereinander und lernen mit Konflikten umzugehen. Im Apfelbaum wird Verantwortung geschult, ein achtsamer Umgang mit sich selbst, mit anderen und unserer Umwelt.

Schüler/­Klassen

Bereits die „Apfelkernchen“ (Vorschüler) sollen unsere Schule als Lebensraum mit verlässlichen und vertrauten Strukturen erfahren.

Zum Gebäudekomplex gehören u.a. 4 Klassenräume, Werkraum, Medienraum, Spielraum, Ruheecke und ein Kreativraum. Das Außengelände lädt die Kinder zum Ball spielen, Sand buddeln und toben ein. Die Sporthalle direkt nebenan wird den Sportunterricht aber auch für Theatervorstellungen genutzt.

Auf dem Nachbargrundstück befindet sich der Schulgarten, oft spielen die Kinder im Park Schweta auf dem Fußballfeld, Spielplatz oder im Verkehrsgarten.

Die Räume und das Gelände haben eine Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl fühlen und ihnen Möglichkeiten der Entfaltung angeboten werden.

Die Grundschule „Apfelbaum“ ist einzügig mit maximal 24 Kindern pro Klassenstufe.