Konfliktmanagement

Überall, wo Menschen zusammenkommen, entstehen auch Konflikte. Das ist völlig normal und sollte auch uns nicht schrecken. In unserem Schul- und Hortkonzept steht dazu:

Menschsein schließt die Erfahrungen des Streites und der Versöhnung ein

Theologischer Hintergrund: Viele biblischen Texte erzählen von Unrecht, Schuld und Versagen, aber auch von Vergebung, Versöhnung und neuem Leben.

Impulse für die pädagogische Arbeit: Den Kindern sind Konfliktsituationen nicht fremd. Sie sollen in der Schule erfahren, dass Konflikte ausgetragen werden, aber auch Vergebung und Versöhnung für eine gute Gemeinschaft nötig sind.

Wir sollten also keine Scheu vor Konflikten haben, aber konstruktiv und fair damit umgehen. Wichtig ist hierbei, daß Konfliktparteien zueinander finden, um sich austauschen zu können. Um den richtigen Ansprechpartner beim Auftauchen von Problemen zu finden, haben wir ein Organigramm entwickelt:

 Konfliktmanagement:

  •  Suchen Sie den direkten Kontakt und die persönliche (nicht telefonische) Aussprache mit dem Konfliktpartner.
  • Wenn dieser erste Lösungsversuch scheitert, wird die Gesprächsrunde erweitert, und zwar seitens der Eltern durch den Elternsprecher (optional) und auf Seite des Pädagogen durch die Schul- oder Hortleitung. Vom Gespräch wird ein Ergebnisprotokoll gefertigt.
  • Findet sich auch in diesem Gespräch keine Lösung, wird der Konflikt mit dem Pädagogischen Beirat beraten. Der Pädagogische Beirat ist besetzt durch: Vorstandsvorsitzender, Pädagogischer Vorstand, kirchlicher Mitarbeiter, Schulleiter, Hortleiter, Elternsprecher, stellvertretender Elternsprecher.
  • Getroffene Vereinbarungen werden in Form einer konkreten schriftlichen Vereinbarung festgehalten. Der  Lösungserfolg kann zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. nach zwei Monaten) nochmals gemeinsam bewertet werden.
  • Führen alle schulinternen Lösungswege nicht zum Erfolg, wird eine externe Beratung hinzu gezogen.