Religionsunterricht

„Kinder haben viele große Fragen, auch nach dem Woher, Wozu und Wohin. Dafür gibt es im Religionsunterricht Raum und Zeit. Hier kann jeder Schüler an einem faszinierenden Suchprozess nach Antworten teilnehmen und vielfältige Entdeckungen machen.

Er vermittelt, was Menschen über Generationen hinweg geglaubt haben und fragt nach der Bedeutung dieses Glaubens für unser Leben heute.
Der Religionsunterricht hilft, unsere eigene Kultur und fremde Kulturen besser zu verstehen.“  (Quelle: EVLKS)

Für alle Kinder findet evangelischer Religionsunterricht statt. In der ersten Klassenstufe umfasst der Unterricht eine Wochenstunde, ab der zweiten Klasse zwei Wochenstunden.

Was passiert im Religionsunterricht? Die Evangelische Landeskirche hat hierzu in einem Flyer formuliert:

Miteinander leben                                                                                                                    Die Kinder lernen im sozialen Miteinander ihre eigene Meinung zu vertreten, andere Standpunkte zu tolerieren und Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen. Sie lernen andere Religionen und deren Riten kennen.

Nach Gott und dem Sinn der Welt fragen
Die Schüler nehmen die Welt mit allen Sinnen wahr. Sie werden angeregt, innezuhalten und sich über die kleinen und großen Dinge des Lebens zu freuen. Sie äußern und erweitern im Gespräch ihre Vorstellungen von der Welt, stellen Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach Gott.

Die biblische Botschaft kennen lernen
Die Kinder setzen sich mit Geschichten der Bibel als Elemente christlicher Tradition auseinander. Diese Aussagen beziehen sie auf die eigene Lebenssituation und lernen daraus. Auch menschliche Erfahrungen wie Angst, Leid, Trauer und Tod werden angesprochen und Wege aufgezeigt, damit umzugehen.

Mit Christen feiern
Die Schüler lernen Ursprung und Bedeutung christlicher Feste kennen. Sie erfahren Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener christlicher Kirchen.